Knapp die Hälfte der rund 500 teilnehmenden Experten sieht der wirtschaftlichen Entwicklung positiv entgegen. Eine signifikante
Steigerung: Im vergangenen Jahr zweifelte noch rund jeder Dritte an den Erfolgschancen seiner Branche. Die aktuell gute Stimmungslage
schlägt sich vor allem im Fahrzeugbau nieder; hier stieg der Index von 34 Punkten im vorherigen Quartal auf 43 Zähler.
Auch in der Chemie kletterten die Werte weiter von 23 auf 32 Punkte. „Ich bin vorsichtig optimistisch, aber Anlass zur
Euphorie gibt es noch lange nicht", stellte Fuchs klar. So stiegen die Ergebnisse in der Verkehrsbranche nur leicht von 24
auf 25 Punkte. In der Elektroindustrie sank der Index von 33 auf 32 Zähler ab.
Allgemein betrachtet sehen rund
60 Prozent der Befragten die technologische Wettbewerbsfähigkeit ihrer Branche im internationalen Vergleich noch im oberen
Drittel. Zu bedenken gilt allerdings, dass die Hälfte eine Stagnation bei Marktneuheiten erkennt. Die Mehrheit schätzt
auch die Aktivität der Unternehmen in Forschung und Entwicklung für die kommenden drei Monate als gleichbleibend
ein. Nur rund jeder Fünfte geht hier von steigenden Bemühungen aus. „Unternehmen müssen jetzt mutig agieren
und weiter in Innovationen investieren", forderte Fuchs daher.